Tunnelzelt

Wer auf der Suche nach einem Zelt ist, in dem man mehr als nur eine einzige Nacht verbringen kann, der sollte das Tunnelzelt in Erwägung ziehen. Es ist robuster, größer und komfortabler als das klassische Zelt, in dem man gerade so mit einem Schlafsack Platz findet. Das Tunnelzelt eignet sich durchaus für einen Urlaub auf dem Campingplatz oder in der freien Natur und ist die kostengünstige Alternative zu einem Wohnwagen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Das Tunnelzelt bietet mehr Platz als andere Zelte.
  • Es ist leicht und daher vor allem für mehrtägige Wanderungen oder Radtouren mit Übernachtung geeignet.
  • Das Tunnelzelt besteht meistens aus Polyester oder aus Polyamid.

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Was ein Tunnelzelt auszeichnet: mögliche Materialien

Das Tunnelzelt besteht in der Regel aus Polyester, weil es sich hierbei um ein Material handelt, das Feuchtigkeit ohne Probleme standhält und trotz der Nutzung im Außenbereich viele Jahre lang hält. Auch die Beständigkeit gegenüber Sonnenlicht ist gegeben. Zudem gilt Polyester als reißfest, wenn es hochwertig verarbeitet wurde.

Alternativ zu Polyester verwenden die Hersteller Polyamid. Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen Kunststoff, der auch als Nylon bezeichnet wird. Nylon ist sehr dünn und gleichzeitig außerordentlich reißfest. Besteht das Tunnelzelt aus Polyester oder aus Polyamid, ist es sehr leicht.

Die Form und der Aufbau des Tunnelzeltes

Das Tunnelzelt hat seinen Namen nicht ihnen Grund. Es ist aufgebaut wie ein mehr oder weniger langer Schlauch – je nach Größe. Auch die Höhe und die Breite variiert und hängt davon ab, für wie viele Personen das jeweilige Zelt gedacht ist. Nähere Angaben finden Verbraucher in der Beschreibung des Herstellers. Wer sich mehr Platz wünscht, nutzt ein Zelt für zwei bis drei Personen – selbst, wenn er allein darin schlafen möchte.

Das Tunnelzelt können auch Menschen aufstellen, die noch keine oder wenige Erfahrung beim Aufbauen von Zelten mitbringen. Handelt es sich allerdings um ein sehr großes Exemplar, welches im Bereich Veranstaltungen genutzt wird, muss die Person eine spezielle Ausbildung haben, um der Forderung nach Schadensersatz im Fall der Fälle vorzugreifen.

Damit das Tunnelzelt auch stärkerem Wind standhalten kann, nutzt man auf jeden Fall Heringe, die im trockenen, festen Boden verankert werden. Während des Aufbaus achten Nutzer darauf, dass das Zelt so faltenfrei wie möglich bleibt. Die kurze Seite zeigt am besten in Richtung des Windes. Dadurch wird die Angriffsfläche verkleinert und das Risiko verringert, dass ein starker Wind das Zelt mit sich reißt.

Für wen sich ein Tunnelzelt besonders anbietet

Menschen, die das Zelt mitnehmen wollen auf den nächsten Trip in die Berge oder auf eine mehrtägige Wanderung oder Radtour, werden mit einem Tunnelzelt auf jeden Fall glücklich. Weil es groß und dabei schnell aufbaubar sowie leicht ist, lässt es sich optimal im Rucksack mitnehmen.

Auch bei einer Übernachtung bei eher schlechten Wetterbedingungen leistet das Tunnelzelt gute Dienste: Es trotzt sowohl starkem Regen als auch starkem Wind. Wer also noch nicht weiß, wohin in die Reise führt und wie das Wetter sein wird, für den eignet sich das Tunnelzelt auf jeden Fall.

Für Kinder eignet sich das Tunnelzelt ganz besonders, wenn man auf einem Campingplatz übernachtet und sich die Kleinen einen eigenen Platz zum Spielen wünschen. Auch Teenager fühlen sich beim nächsten Campingausflug wohl, wenn sie sich in das geräumige Tunnelzelt zurückziehen können. Es ist wie ein kleines mobiles Kinderzimmer, das dem Nachwuchs das Campen versüßt.

Die Vorteile beim Tunnelzelt

In einem Tunnelzelt findet man viel Platz und das sogar mit mehreren anderen Personen. Die steilen seitlichen Wände sorgen dafür, dass sowohl in der Höhe als auch in der Länge und Breite die Grundfläche optimal genutzt wird. Man muss sich dadurch weniger stark geduckt bewegen und kann neben dem Schlafsack noch viele andere Dinge hier unterbringen.

Das Tunnelzelt ist trotz der Größe und des Komforts äußerst leicht, weil es aus wenig Material besteht. Es eignet sich daher nicht nur für den Campingplatz oder die Nutzung im eigenen Garten, sondern man kann es auch gut im Rucksack für Wanderungen mitnehmen.

In der Handhabung ist das Tunnelzelt sehr unkompliziert, weil der Aufbau nicht lange dauert und es danach relativ sicher steht. Das setzt voraus, dass man alles richtig macht.

Das Tunnelzelt schützt sowohl vor Regen als auch vor neugierigen Blicken und vor Wind. Man kann sich hier tagsüber und vor allem nachts geborgen fühlen – und das ganz ohne feste Wände.

Nicht zuletzt die vielen verschiedenen verfügbaren Varianten überzeugen Camper davon, dass das Tunnelzelt eine sehr gute Lösung für den nächsten Kurztrip ist. Es gibt zum Beispiel Modelle mit einer Art Vorzelt, welches das eigentliche Zelt noch geräumiger macht und das Hinausschauen maßgeblich erleichtert. Es handelt sich hierbei um eine Art „Mini-Terrasse“.

Die Nachteile beim Tunnelzelt

Ein Tunnelzelt kostet in der Regel etwa sehr als „normale“ Zelte. Außerdem sollte man gerade bei großen Modellen die Grundfläche berücksichtigen, die man dafür zwingend braucht.

Der Komfort, welcher mit der Größe von einem Tunnelzelt einhergeht, fordert noch einen anderen Zoll: Das Tunnelzelt bietet etwas mehr Angriffsfläche für starken Wind. Mit seinen steil nach oben verlaufenden Seitenwänden neigt das Tunnelzelt eher zum Umkippen oder Davonfliegen als andere Zelttypen.

Warum sich die Anschaffung eines teureren Tunnelzelts lohnt

Wer billig kauft, der kauft zweimal. Dieser Grundsatz gilt zwar nicht immer und in allen Fällen, doch gerade beim Tunnelzelt trifft er zu. Um sich keine Sorgen machen zu müssen, ob man im Urlaub wirklich gut geschützt vor Regen und Wind ist, sollte man zu einem qualitativ hochwertigen Tunnelzelt mit guten Bewertungen greifen. Das lohnt sich selbst dann, wenn es etwas teurer ist.

Meistens nutzt man das Tunnelzelt nicht nur ein einziges Mal, sondern übernachtet bei einem nächsten Urlaub wieder darin. Und selbst wenn es sich beim Camping um ein einmaliges Erlebnis handelt, kann man ein Tunnelzelt von einer angesehenen Marke noch gut verkaufen.

Ist das Tunnelzelt auffallend günstig, muss man sich unter Umständen das Zubehör separat kaufen. Dazu können zum Beispiel zusätzliche Heringe gehören oder die Streben zum Aufspannenden des Daches vor dem Zelt. Manche sehr günstigen Modelle verfügen noch nicht einmal über ein zusätzliches Vordach. Meistens sind günstige Modelle auch viel kleiner – hier muss man sich überlegen, ob die Fläche wirklich ausreicht.

Neben dem Zeltvordach gibt es noch weitere sinnvolle Ergänzungen, welche teure Modelle bereits enthalten. Dazu gehört zum Beispiel das Moskitonetz, welches je nach Gebiet und Jahreszeit unbedingt genutzt werden sollte. Auch verschiedene Aufhängungen für Lampen und transparente Flächen, die als Fenster fungieren, erhöhen den Komfort im Tunnelzelt ungemein.

Fazit: Das Tunnelzelt für Menschen, die Platz und Komfort lieben

Das Tunnelzelt hat einem herkömmlichen Zelt einiges voraus. Es bietet mehr Platz sowie Komfort und eignet sich daher sehr gut für einen längeren Aufenthalt – wie zum Beispiel beim Zelten über mehrere Tage. Solange die Qualität stimmt, kann man es in einem Tunnelzelt auch mit einer oder zwei anderen Personen, je nach Größe des Modells, gut aushalten.

Häufige Fragen und Antworten

Benötige ich eine spezielle Unterlage, wenn ich das Tunnelzelt nutzen möchte?

Eine Unterlage für das Tunnelzelt ist zwar keine Pflicht, aber durchaus empfehlenswert, um das Material zu schonen. Die Unterlage sollte wasserundurchlässig sowie strapazierfähig sein. Die Größe muss zur Grundfläche des Zelts passen.

Kann man ein Tunnelzelt reinigen?

Das Tunnelzelt wird von Hand mit einem weichen, fusselfreien Tuch und Wasser gereinigt. Keinesfalls sollte man die einzelnen Komponenten in die Waschmaschine geben. Auch Reiniger darf nicht mit dem Material in Berührung kommen.

Redaktionsleitung

Von jeher am liebsten in der freien Natur zuhause, begeistert sich unsere Redaktionsleitung Kai für alles, was mit Wandern und Outdoor zu tun hat.